Tanjas Methode
Was ist „Drei gute Dinge" und wie nutze ich es?
Drei kleine Dinge oder Momente, die heute schön waren. Ein Stichwort oder ein kurzer Satz reicht, du musst keinen Aufsatz schreiben.
Zum Beispiel:
- Mein erster Kaffee am Fenster
- Freundin getroffen
- Sonne im Gesicht auf dem Heimweg
Andere Ideen: Kollege hat dich zum Lachen gebracht · alte Lieblings-Playlist gehört · gutes Brot beim Bäcker · einmal tief durchgeatmet.
Warum drei? Die Übung kommt aus der Positiven Psychologie (Martin Seligman). Drei ist genug, um den Blick zu schulen, aber wenig genug, dass es täglich machbar bleibt, auch an Tagen die sich nicht so toll anfühlen.
Warum hilft das? Wenn du täglich drei kleine schöne Dinge bemerkst, trainierst du dein Gehirn, das Gute im Alltag stärker wahrzunehmen. Studien zeigen: Menschen die diese Übung über mehrere Wochen machen, erleben langfristig mehr Zufriedenheit.
Wo trägst du sie ein?
Im Tagebuch unter „Drei gute Dinge, Dankbarkeit”. Tippe einfach los, eine Liste oder durchgehender Text, beides ist okay.
Was wenn dir nichts einfällt?
Auch die kleinen Dinge zählen. Ein warmer Tee. Frische Luft. Ein Stück Musik. Manchmal ist „heute war es nicht schrecklich” schon ein guter Eintrag. Es geht nicht um Inszenierung, sondern ums Hinschauen.
Stand: 18. Mai 2026
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